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Kinski spricht Villon – Die Lästerzungen


In Kalk, noch ungelöscht, in Eisenbrei,
in Salz, Salpeter, Phosphorgluten,
in dem Urin von rossigen Eselsstuten,
in Schlangengift und in Altweiberspei,
in Hundeschiss und Wasser aus den Badewannen,
in Wolfsmilch, Ochsengalle und Latrinenflut:
In diesem Saft soll man die Lästerzungen schmoren.

In eines Katers Hirn, der nicht mehr fischt,
im Geifer, der aus den Gebissen
der tollen Hunde träuft, mit Affenpiss vermischt,
in Stacheln, einem Igel ausgerissen,
im Regenfass, drin schon die Würmer schwimmen,
krepierte Ratten und der grüne Schleim
von Pilzen, die des Nachts wie Feuer glimmen,
in Pferderotz und auch in heissem Leim:
In diesem Saft soll man die Lästerzungen schmoren.

In dem Gefäss, drin alles reingerät,
was so ein Medikus herausholt aus dem schwieren
Gedärm an Eiter und verpestetem Sekret,
in Salben, die sie in den Schlitz sich schmieren,
die Hurenmenscher, um sich kalt zu halten,
in all dem Schmodder, der zurückbleibt
in den Spitzen und den Spalten
(wer hätte nicht durch solchen Schiet hindurchgemusst!):
In diesem Saft soll man die Lästerzungen schmoren.

Meine Herren, packt all die saubren Sachen
(gehen sie in den verfaulten Kürbis nicht hinein)
in eure Hosen, um den Bottich voll zu machen,
gebt auch den Arschgeruch von einem Schwein hinein,
und hat’s vier Wochen lang gegoren:
In diesem Saft solln eure Lästerzungen schmoren.

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Lève-toi et Marche-en-Famenne !

Mille mercis au théâtre Le Moderne, au Kollectif Bunker, à Freddy Tougaux, Moyen, Cédric Gervy, Edgar Szoc, Damien Ernst, David Leloup, Stronf (le f est muet), Vol au Vent, Frygo Tacyte, Bob Le Marin, Philippe Henkinet, Hugues Onfray, Dimitri Greimers, Max le Daron, Hugo Freegow, Pute-Acier, Geister, Klaus Vomi et Pascal Coribello d’avoir contribué au succès de La Grande et de La Grosse en ajoutant copieusement au chaos de ce monde. Et tous nos vœux de bonheur à Vincent Flibustier et à Cindya Izzarelli qui se sont dit oui sous la supervision d’un hologramme en carton de Michel Daerden, pittoresque bourgmestre d’Ans.

Le chasseur d’images François-Xavier Cardon a assuré la captation et le montage de « l’après film » de La Grande Communion.


La Grosse Commission devait initalement être exécutée par un ami qui a finalement été séquestré par des braqueurs toxicomanes qui l’ont volé, battu et violé (véridique). Le vieux beau Christian Jonet s’est ensuite engagé à assurer la performance avant de se défiler lâchement. Je me suis donc résolu à mettre moi-même les mains dans le cambouis. Je me dégoûte d’avoir commis cette horreur mais c’était pour l’art alors il fallait le faire.

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